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Über Hap Ki Do

Die Original koreanischen Hap-Ki-Do-Techniken wurzeln in den seit Jahrtausenden gepflegten Sitten und Traditionen Koreas. Die Handgelenktechnik Sonn-Mock-SuIl ist ein typischer Bestandteil der Hap-ki-Do-Techniken, sie hat eine fundamentale Bedeutung. Die Handgelenktechnik macht sich die verschiedenen Funktionen des Handgelenkes sowie seine Zugehörigkeit zum gesamten Körper zunutze.

Das charakteristische Merkmal des Gelenkes ist seine durch Anspannung der Muskeln erreichte Stabilitat. Daraus ergeben sich viele verschiedene Anwendungsformen, wie zum Beispiel Drehen, Hebeln, Treten, Schlagen, Stoßen, Fegen, Werfen, Pollen, Springen und ähnliches mehr.

Aus den besonderen Aufgaben des Gelenkes ergeben sich zwei gegenteilige Funktionen: Die erste Funktion ist es, schnelle und starke Schlagkräfte abzuwehren, das heißt, eine schlagartige Krafteinwirkung an Gelenkteilen unmöglich zu machen. Eine Krafteinwirkung ist nur durch die Drehbarkeit des Gelenkes möglich - die zweite Funktion.

Durch Drehen des Gelenkes ergibt sich eine sehr schmerzhafte Hebelwirkung, mit der man einen Gegner; auch wenn er körperlich überlegen ist, zu Fall bringen und kampfunfähig machen kann.

Allerdings beinhaltet das Hap-Ki-Do auch Kontertechniken, durch die man sich gegen die Hebelanwendung wehren und sie zu seinem eigenen Vorteil wandeln kann. Der Reichtum an Variationen ist ein Wesensmerkmal des Hap-Ki-Do. Auf der vielfältigen und kämpferisch effektiven Anwendbarkeit fußt die Originalität der ursprünglichen koreanischen Hap-Ki-Do-Techniken.